TERMINE
2016-05-04 (Mittwoch)
AUSZEICHNUNGEN
2011-12-09 (Freitag)

Eduard-Ploier-Preis 2011

Eduard Ploier hat in der Entwicklungszusammenarbeit durch …
>> mehr Info 

Landespreis für Umwelt und Natur 2009

Das Land Oberösterreich schreibt den "OÖ Landespreis für Umwelt und Natur 2009" …

>> mehr Info 

Solidaritätspreis1995

Durch den Solidaritätspreis ehrt die Kirchenzeitung der Diözese Linz … 
>> mehr Info 

PRESSE
2011-12-09 (Freitag)
SPENDEN
2011-12-09 (Freitag)

Spendenkonto

Initiative für eine gerechte Welt - IGWelt
Raika Walding-Ottensheim
IBAN AT47 3473 2000 0016 3378

BIC   RZOOAT2L732

Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar
>> mehr Info 

PROJEKTE - IGWelt

Seit Dezember 1983 wurden von unserer Gruppe Projekte mit über € 424.760,- gefördert.

Bei allen unseren Projekten ist die einheimische Bevölkerung in die Arbeit eingebunden. Über unsere Kontaktpersonen können wir jederzeit die Verwendung der finanziellen Mittel überprüfen. Neben "persönlichen" Vorhaben werden aus Sicherheitsgründen daneben nur Projekte des österreichischen Entwicklungshilfeklubs unterstützt.

 

In folgenden Ländern haben wir uns für eine Verbesserung eingesetzt:

Derzeit laufen folgende Projekte


NIGERIA

Adu Achi Women Co-Operative Union

www.aduachiwomencu.org

Die “Adu-Achi community” ist ein Dorf im Südosten von Nigeria mit über 20.000 Eingeborenen. Wie die meisten ländlichen Gemeinwesen ist es mit den bekannten Problemen von Armut und Marginalisierung konfrontiert, die wirtschaftlichen, bildungsmäßigen, politischen und finanziellen Abbau bedeuten. Die Frauen sind die meistbetroffenen, denn sie tragen die meisten familiären Lasten, körperlich, seelisch und in anderen Hinsichten. Unter diesen Umständen wurde Adu Achi Woman unter dem Einfluss von Father Stan Ilo 1998 als 6 Selbsthilfegruppen von Frauen gegründet, die Frauen von 6 Dörfern in ähnlicher Lage helfen sollen. Stan sah das Leiden seines Volkes, speziell der Frauen und erdachte einen Weg sie zu erreichen. Die in einer Kooperative organisierten Frauen, wurden durch 6 Mikrokredite zur Entwicklung von Fähigkeiten, landwirtschaftlichen Kenntnissen und Trainings für Partizipation in zivilen Einrichtungen und Leitungsfähigkeiten ermächtigt. Diese Gemeinschaft bildete ein Forum, wo Frauen zusammen kamen um sich selbst auszudrücken und ihre Stimmen zu erheben, um zu den notwendigen Mitteln zu kommen. Diese UNION besteht aus 360 Frauen, die alle mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen müssen und die in unterschiedliche Arten von Selbstvermarktung, subsistenter Landwirtschaft… eingebunden sind, während viele Hausfrauen einzig von ihren Männern abhängig sind. Zwischen 2004 und 2008 haben die Canadian Samaritans for Africa and the Engineers Without Borders USA im Kontakt mit Stan ein Schulungszentrum für Frauen aufgebaut, das nun als Treffpunkt für die Frauen genützt wird, die auf weitere Unterstützung durch die IG-Welt Ottensheim warten.

Der Auftrag Befreiung und Befähigung. Frauen vom Land von den Fesseln, verbunden mit Marginalisierung, Armut und Hoffnungslosigkeit zu befreien und sie zu befähigen produktiv im Rahmen der wachsenden ökonomischen Bedürfnisse zu werden. Bei Zusammenkünften sagen sie “Wir wollen Freiheit”.

Das Projekt zielt auf Selbsthilfegruppen von Frauen, um ihre Armuts- und Unterdrückungssituation zu verändern. Dabei spielen Mikrokredite eine wichtige Rolle, die von den Frauen über die lokale Bank selbst verwaltet werden.

Es werden 350 Frauen über 3 Jahre unterstützt. 60.000 Menschen werden durch dieses Projekt unmittelbar erreicht. Es geht um ein dreijähriges Training, das mit einem Eingangstraining 2014/15 von 75 aktiven Mitgliedern der Adu-Achi Woman Cooperative beginnt.

 

Ziele und Inhalte

Die Trainings der Frauen aus der Kooperative dienen dazu, dass sie angeleitet werden, TRAINIGSPROGRAMME für Frauen zu leiten:

  • Trainingsprogramme, in denen Frauen lernen sollen, selbstgemachte Produkte (Seife, wasserdichte Nylon Taschen, Bäckereien) herzustellen, um finanziell unabhängiger zu werden.

  • Trainingsprogramme für den Umgang mit Krediten zum Start, ihre neuen Fähigkeiten auszuüben und neue Möglichkeiten für den Verkauf zu bekommen.

Im Anschluss werden die wichtigsten Inhalte der Trainings angeführt. Das sind neben den bereits erwähnten Fähigkeiten u.a.:

  • Die Frauen vom Land in die finanzielle Unabhängigkeit zu führen und diese zu erhalten

  • Das (von den Kanadian Fathers) errichtete Zentrum zur Aus- und Weiterbildung zu nützen

  • Einkommensgenerierende Möglichkeiten für die Frauen zu erreichen

  • Die lokalen Einrichtungen für die Gewinnung von Ressourcen zu nützen

  • Die bereits erwähnten Produkte herzustellen

Jahresbericht 2016 >>>

IGWelt unterstützt dieses Projekt laufend seit 2015 - € 6.000.-

TANSANIA

Wasserversorgung durch Zisternen 

 

Die Wasserversorgung im Distrikt Musoma (Größe wie OÖ und NÖ zusammen) ist Aufgabe der Frauen und Kinder. Sie nehmen das Wasser aus der nächstgelegenen Wasserstelle, auch wenn es verschmutzt ist. Schlimm ist die Situation dann, wenn eine Regenzeit ausbleibt und die gewohnten Wasserstellen in der Nähe des Dorfes (3-4 km vom Dorfzentrum entfernt) austrocknen. Da kommt es häufig vor, dass Frauen und Kinder bis zu 10 km in eine Richtung zur nächstgelegenen Wasserstelle zurücklegen.

Eine hoffnungsvolle Antwort ist die Errichtung von Regenwassertanks zum Sammeln dieses kostbaren Gutes. Es ist dies eine einfache Technologie, mit der bei einem guten Wassermanagement eine Trockenperiode von mehreren Monaten überdauert werden kann.

Mit Zisternen dieser Art kann das Wasserproblem für die Zukunft nachhaltig gelöst werden. Es scheint die einzig mögliche Antwort auf die immer wiederkehrende Trockenheit zur Überlebenssicherung und Steigerung der Lebensqualität zu sein.

 

IGWelt unterstützt dieses Projekt laufend seit 2011 - € 28.233,16

Kontakt: Sara Amillen Andersen, "Sei so frei" - KMB Linz

Tansania: 945087km², 35 Mio Einwohner


BANGLADESCH


Umfassendes Dorfentwicklungsprogramm 

des Institute of Integrated Rural Development (IIRD)

 

Die Hilfe umfasst 4 Bereiche:

1. Finanzierung der Ausbildung und Anstellung von Frauen in wirtschaftlichen Berufen:

  • Hühner-, Enten-, Ziegenzucht
  • Halten einer Kuh
  • Bienenzucht
  • Ölveredelung
  • Schälen und Bearbeiten von Reis
  • Dorfbäckerei
  • Zuckerlerzeugung
  • Stickereien
  • Weberei
  • Seidenraupenzucht
  • Kreide- und Seifenherstellung
  • Seil- und Taschenerzeugung

Tausende Frauen sind auf diese Beschäftigung angewiesen.

 

2. Hilfe beim Hausbau

Viele Familien brauchen wegen der schweren Regenfälle ein Dach über dem Kopf; für 60 US Dollar gibt es ein Wellblechdach

 

3. Grundschulbildung und Tagesmahlzeiten für die Kinder der Armen

In den 4 von IIRD betreuten Regionen besuchen über 10000 Kinder die Grundschulen und bekommen dort auch zu essen.

 

4. Gemeinnützige Arbeiten und Projekte

Wiederaufforstung des Dorfgebietes, Obstbauplantagen, Fischteiche, Dammbau, Trinkwasserbrunnen, Kanäle und Sanitäranlagen sind in jeder der 4 Regionen notwendig

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt  seit 1990. € 95.000.-

Kontakt: P. William (Bill) Christensen, SM, u.a. am 3. 5. 1998 und am 11. 4. 2010 in Ottensheim;

Waltraud Kapp 1993 in Bangladesh

Bangladesch: 147500km², 140 Mio Einwohner


MEXIKO


Mittagstisch in Atotonilco

COMEDOR DE ASISTENCIA SOCIALE

de Atotonilco el Alto (Jalisco), Mexiko

 

Atotonilco ist ein größeres Dorf auf ca. 1000 m Höhe, etwa eineinhalb Stunden Busfahrt von Guadalajara, der Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, entfernt.

Salvador Rodriguez Martinez hat diese soziale Einrichtung 1998 mit engagierten Mitgliedern seiner Gemeinde gegründet.

Dort werden täglich von Mo – Fr ca. 100 einfache Mahlzeiten an Straßenkinder, Menschen ohne Einkommen, Witwen ohne Familien, geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen mit der moralischen Verpflichtung „Gebt den Hungrigen zu essen“ ausgegeben oder nach Hause mitgenommen.

Außerdem werden Kranke für Untersuchungen, Medikamente, Transportkosten in die öffentlichen Krankenhäuser (medizinische Behandlung billiger) finanziell unterstützt.

Mag.ª Veronika Scharer ist unsere Kontaktperson (sie hat ein halbes Jahr in einem Kinderheim in Atotolnico, das von Salvador Rodriguez Martinez geleitet wurde, gearbeitet.

 

IGWelt unterstützt dieses Projekt laufend seit 1997. € 52.565.-

Kontakt: Mag.a Veronika Scharer, im Sommer 1999 in Mexiko

Mexiko: 1953162km², 100 Mio Einwohner

 

>> Fotos Projekt Mexiko

 


NIGER


AGADEZ – OTTENSHEIM


Die Verbindung zwischen Agadez und Ottensheim entwickelte sich aus dem Projekt „Maibaum für Agadez“, welches von zwei Grundideen getragen wird.

 

1. Mit der durch den verkehrt in die Erde gesteckten Maibaum visualisierte Achse nach Afrika/Niger soll beispielhaft ein Teil unserer Erde mit all seiner kulturellen Vielfalt ins Blickfeld gerückt werden. Durch direkten Kontakt soll „Entwicklungshilfe“ in zwei Richtungen – im Sinne von voneinander lernen – entstehen. (Vor)Urteile sollen durch umfassendes Begreifen der anderen Welt kritisch überprüft werden. Es soll Kommunikation auf gleicher Augenhöhe von Ort zu Ort, von Region zu Region geben.

 

2. Das Objekt Maibaum für Agadez soll weiters die wenig oft reflektierte Form der derzeit praktizierten Entwicklungspolitik ironisch abbilden. Oft wird Entwicklungshilfe mit Exportförderung verwechselt. Auserwählte Länder werden unter großem PR-Getöse mit Ladenhütern unserer Zivilisation beglückt, die so viel zur Lösung beitragen wie ein bunt geschmückter Maibaum.

Die Maibaum-Aktion wurde von diversen Kleinprojekten begleitet. In Kooperation mit dem Kompetenz.zentrum Agadez wurde die Jugendgruppe AKARAS beim Aufbau einer Vorschulgruppe unterstützt, im Rahmen des Projektes „Fremdes über brücken“ tauschten Jugendliche Kurzfilme und lernten das Leben der Anderen in Ottensheim und Agadez kennen. Weiters wurden Zeichnungen zwischen der Hauptschule Ottensheim und einer Lerninitiative in einem Außenbezirk von Agadez getauscht. Zudem unterstützt die IGWelt Ottensheim das Kompetenz.zentrum in Agadez. Das Kompetenz.zentrum ist Ergebnis von jahrelangem Engagement und interkulturellen Kooperationen. Initiiert vom Kulturverein ART.E-AGADEZ finden Projekte im Bereich Bildung, Gesundheit, Frauenförderung, Ökonomie, Ökologie, Kunst und Kultur durch das Kompetenz.zentrum einen fruchtbaren Rahmen. Hier können Kompetenzen erworben werden, da Zugang zu Information und Fertigung besteht. In einem Teilbereich des Kompetenz.zentrums hat die IGWelt die Lohnkosten einer Lehrerin für Schneiderei übernommen. Bekanntlich sind weite Teile des afrikanischen Kontinents mit erschwerten Bedingungen konfrontiert: das Ungleichgewicht der Weltwirtschaftslage, die klaffende Schere zwischen Arm und Reich durch Raubbau an den reichen Ressourcen, ethnische Konflikte, Bildungs- und Versorgungsdefizite, unkoordinierte Interventionen staatlicher und nicht-staatlicher Organisationen, Solidarität mit den Menschen und die bestehende Innovationskultur der Tuareg zu fördern, sind Motivation unserer gemeinsamen Sache.

 

Aktionsprogramm 2010/2011 (pdf 1,1 MB)

 

IGWelt unterstützt dieses Projekt seit 2008. € 15.800.-

Kontakt: Mag. Franz Wielend aus Ottensheim in Agadez,

Eva Gretzmacher aus Wien/ Agadez in Ottensheim

Niger: 1267000km², 12 Mio Einwohner

 

>> Fotos Projekt Agadez


SÜDAFRIKA - Jabulani


Jabulani - Selbsthilfezentrum 

für Frauen und Kinder


Jabulani ist eine Einrichtung für Frauen und Kinder aus den Townships rund um Marianhill, etwa 20 km entfernt von der südafrikanischen Hafenstadt Durban mit 2 Millionen Einwohnern.

Das Zentrum wurde 1988 von der Ordensfrau Sr. Marco Gneis unter Mithilfe der Missionare von Marianhill gegründet, die es bis heute leitet.

Im Jahr 2009 wurde sie für ihr Engagement mit dem renommierten Oscar-Romero-Preis der KMB Österreich geehrt.

Zur Zeit werden hier mehr als 120 Frauen und bis zu 300 Kinder versorgt und betreut.

Im Jabulani-Selbsthilfezentrum erhalten Frauen und Kinder soziale, medizinische, spirituelle und schulische Unterstützung. Dadurch, so hofft man, können Frauen schrittweise ihren Lebensmut zurückerlangen und lernen, sich selbst sowie anderen zu helfen. Der Name des Zentrums Jabulani leitet sich aus der afrikanischen Zulu-Sprache her und bedeutet so viel wie: sei fröhlich, sei glücklich!

http://www.jabulani-centre.com/jabulani/

 

 

Bericht 2013

Neues aus Jabulani (13.2.2013)

Weihnachtsbrief 2011 (pdf 1,3 MB)

Bericht 2003 (pdf 172 KB

 

IGWelt unterstützt dieses Projekt laufend seit 2002. € 19.900.-

 

Kontakt: August Schwantner, 1999 in Südafrika

Sr.Marco Gneis, Wernberger Schwestern

Südafrika: 262.500 km², 43,8 Mio Einwohner

 

>> mehr Bilder zu Jabulani

BENIN


Bildung und Gesundheit 


Entwicklungsförderndes Schulprojekt im westafrikanischen Benin.

www.sasia.at

 

Kontakt: Josef und Brigitte Elsener - Aschach;

 

IGWelt unterstützt dieses Projekt seit 2010 € 3.800,-

Bereits abgeschlossene Projekte


BOLIVIEN

 

Errichtung von Schulgärten zur Verbesserung der Ausbildung und der Schulausspeisung im Colegio Mariscal Andrés de Santa Cruz in der Gemeinde Aymara de Guaqui

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt 2013 - € 3.613,16

KOLUMBIEN

Fertigstellung einer Datenbank zur Systematisierung der Menschenrechtsverletzungen in der Pazifikregion Kolumbiens 

 

In diesem Projekt ist in den 90er Jahren die "Coordinación Regional des Pacifico Colombiano" entstanden, eine Plattform von Basisorganisationen der Afro- und Indigenagemeinschaften und der katholischen Kirche des Pazifikraumes. Die Plattform will die Situation des Rechtes auf Land, der Menschenrechte, des Internationalen Völkerrechtes und der ökonomischen, sozialen und kulturellen Rechte der Afrokolumbianer und indigenen Gemeinschaften sichtbar machen, die Verletzung ihrer Rechte anklagen und deren Einhaltung fordern. Ebenso wollen die Afro- und Indigenagemeinschaften der Plattform ihre Projekte der Lebensgestaltung - ihre selbst erarbeiteten Lebens- und Entwicklungspläne - positionieren.

Um diese Ziele zu erreichen, arbeitet die Plattform mit folgenden Strategien:

  • Observatorio "Menschenrechtsbeobachtungszentrum"
  • Kommunikationsstrategie
  • Lobbyarbeit
  • Verstärkung der Allianzen innerhalb der Plattform und mit anderen Organisationen

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt 2011 - € 2.000.-

Dankschreiben 2011 (pdf 1,3 MB)


Kontakt: Mag.a Veronika Scharer

Kolumbien: 1141748km², 43 Mio Einwohner


NEPAL

Schultasche für Nepal 

Kontakt:  Entwicklungshilfe-Klub Wien

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt 2011 mit € 625,-

BOLIVIEN


O.S.C.A.R. Obras Sociales de Caminos de Acceso Rural Agro-Ökologie, Gesundheit, Erziehung, Wegbau


1. Geschichte des Projektes:

O.S.C.A.R. (Obras Sociales de Caminos de Acceso Rural) wurde 1969 von den Franziskanern in Bolivien gegründet; Bauern und Studenten arbeiten miteinander an den Projekten. Für die Studenten ist dies die einzige Alternative zum Militärdienst.

Projektleiter ist P. Roberto Eckerstorfer aus Arnreit im Mühlviertel.

 

2. Beurteilung der Situation:

In den Jahren nach der Revolution von 1952/53 und speziell durch den Niedergang der Zinnminen nach 1980 wurden Tausende von Minenarbeitern arbeitslos. Für sie gab es 3 Möglichkeiten zu überleben:

a)     in die STADT ziehen

b)    in das finanziell attraktive COCAINGESCHÄFT einzusteigen.

c)     in die TROPEN abzuwandern = Umsiedlung.

 

a) und b) brachten schwere Probleme für den Staat und die Gesellschaft; es bleibt also nur c) übrig.

 

3. Probleme und deren Behandlung:

a) AGRO-ÖKOLOGIE: die Umsiedler aus dem Hochland müssen den Umgang mit der tropischen Landwirtschaft erst erlernen.

b) ERZIEHUNGSPROGRAMM: die Hochlandschulen waren unzureichend. In den Tropen gibt es ein umfangreiches Schulsystem bis zum  Forsttechniker, darunter auch Abendschulen für Erwachsene.

c) GESUNDHEITSPROGRAMM: die Tropenkrankheiten waren den Umsiedlern unbekannt. Grundkenntnisse in Hygiene und Ernährung; Kenntnisse in Naturmedizin mit tropischen Pflanzen. Ausbildung zu Gesundheitspromotoren für die Kolonien.

d) WEGAUFBAUPROGRAMM: es gab zunächst keine Wege und Brücken. Studenten und Bauern bauen ländliche Zufahrtswege, Brücken  und Hängebrücken für Fußgänger.

 

Weihnachtsbriefe von Pater Roberto Eckerstorfer:

Brief 2010 (pdf 242 KB)

Brief 2011 (pdf 250 KB)


Projektdetails und Fortschritte:

Roberto_Projekt (pdf 635 KB)

Roberto_Begleitschreiben (pdf 176 KB)

Leishmaniasis (33 KB)

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt von 1995-2011 mit € 37.000,-

Kontakt: P. Robert Eckerstorfer, ofm., seit 6. 2. 1996 wiederholt in Ottensheim

Bolivien: 1098581km², ca 9 Mio Einwohner

 

>> mehr Bilder zu Bolivien

INDIEN

Mehr als Betreuung - Mutter-Kind-Projekt 

Kontakt: Entwicklungshilfe-Klub Wien

 

Gesundheitszentrum in Andra Pradesh

Kontakt: P. Michael Windey, SJ; Waltraud Kapp


 

IGWelt unterstützte diese Projekte von 1984-1988 mit € 16.000.-.

BRASILIEN

Zisternenbau 

Unterstützung von Sr. Edeltrud, ehem. Kindergärtnerin in Ottensheim

Von Regenwasser zu Trinkwasser – Zisternenbau mit Hans Gnadlinger

Kontakt: Hans Gnadlinger, am 8. 10. 2007 in Ottensheim

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt von 1984 - 1985 und von 2006 - 2010 mit € 22.000,-

BURKINA FASO

Wasserversorgung | Getreidebanken 

Kontakt: Jean-Louis Chleq, am 26. 6. 1984 in Ottensheim;

Ausstellung in der Allg. Sparkasse

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt von 1984 - 1985 mit € 3000,-

SOMALIA

Hungersnot 

Kontakt: P. Peter Daino, SM,

Sozialkreis Greisinghof, Waltraud Kapp

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt von 1992 - 1993 mit € 6.800,-

NIGERIA

Studium für Anthony Enyipke 

Kontakt: Fam. Scharer

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt von 1990 - 1996 mit € 10.300,-

PHILIPPINEN

Kleinkredite für Frauen 

Kontakt:  Entwicklungshilfe-Klub Wien

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt 1999 mit € 3.600,-

ÄGYPTEN

Müllmenschen in Kairo 

Kontakt:  Sr. Emmanuelle am 26. 6. 1985 in Ottensheim

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt von 1984 - 1985 mit € 2.800,-

GAMBIA

Pflanzenbau 

Kontakt: Entwicklungshilfe-Klub Wien

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt 1985 mit € 300,-

KENIA


IMANI 


Programm für Frauen und Jugendliche in den Slums von Nairobi

Kontakt: Waltraud Kapp, Sommer 1990 in Nairobi

 

Studium für David Rigo

Kontakt: Waltraud Kapp, David Rigo im Frühjahr 1992 in Ottensheim

 

Errichtung von Zisternen durch Frauengruppen

Kontakt: Entwicklungshilfe-Klub Wien

 

IGWelt unterstützte diese Projekte von 1988-1996 und von 2003-2005 mit € 46.200.-

MALAWI

Ausbildung von Waisenkindern 

Kontakt:  Entwicklungshilfe-Klub Wien

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt 2004 mit € 3.200,-

ECUADOR

Sauberes Wasser für Indiofamilien 

Kontakt: Entwicklungshilfe-Klub Wien

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt 2001 mit € 3.600,-

PERU

Alpakazucht im Hochland 

Kontakt: Rainer Hostnig, Entwicklungshelfer, am 27. 5. 1988 in Ottensheim

 

 

IGWelt unterstützte dieses Projekt von 1987 - 1988 mit € 6.600,-

Dieses Projekt wurde später von Rebellen zerstört.